Ostara

Frühlingstagundnachtgleiche

21 März 2021

In dieser Zeit, wenn die Sonne auch in's Tal runter scheint und uns durch's Fenster mit all ihrer Majestät grüssen kommt, geht unsere Reise durch die Jaherszeitenfeiern weiter. Diese Reise begleitet unsere Körper und Seelen zu mehr Bewusstsein und Harmonie, im Einklang mit der Natur, unsere heiligste Mutter, welcher wir den grössten Respekt gewähren.

FRÜHLINGSTAGUNDNACHTGLEICHE

Der Moment, in dem die Sonne in Widder geht, und Tag und Nacht gleich lang sind. Da unser Kalender nicht ganz exakt ist, weicht der Tag zwischen dem 20. und 21. März hin und her, ganz selten auch den 19. 

Die Tagundnachtgleichen sind Momente mit perfektem Gleichgewicht: Die weiblichen Kräfte der Erde, die Nacht, und die männlichen Kräfte, der Himmel und die Sonne, stehen in perfektem Gleichgewicht zueinander. Dies spiegelt sich sich in der gesamten irdischen Existenz wieder, auch in uns Menschen. Es ist ein Moment von grosser Harmonie, in welcher die Positivität Überhand hat und wir in der Lage sind, unsere Projekte auf eine stabile und nachhaltige Art zu realisieren und verfestigen. Auch die matriarchalischen Kräfte der heidnischen Göttin sind in diesem Moment in Harmonie mit den patriarchalischen Kräften des christlichen Gottes, was man daran erkennen kann, dass zwischen dem Osterfest und dem Fest der Tagundnachtgleiche keine Rivalität herrscht. Sie ähneln sich beide, sind aber an verschiedenen Tagen, wie zwei Pole für den Anfang und das Ende der Feierlichen Zeit. Die Mutter kommt am 20. März, sie bringt uns zur Welt wie eine Bärenmutter mit ihren Jungen. Der Vater empfängt uns Mitte April mit seinem feierlichen Mahl, in der schönsten und blumigsten Zeit der Erdoberfläche.

DIE QUALITÄT DIESER ZEIT

Die Frühlingstagundnachtgleiche ist auch im modernen Kalender der Anfang des Frühlings, die Jahreszeit in welcher die Natur erwacht: Aus der vom geschmolzenen Schnee feuchten Erde wachsen die ersten Blumen, Violetten, Krokus, Narzissen, Primel und alle anderen Frühlingsblumen. Auch das Gras beginnt zu wachsen, die Bäume lassen ihre ersten Blätter keimen. Viele Bäume entfalten ihre Blüten noch vor den Blättern, was unseren Gärten ein wunderschönes Farbenspektakel schenkt. Man sieht immer mehr Krähen in den Feldern auf der Suche nach Samen, wir beginnen die ersten Schmetterlinge zu blicken und in dieser Zeit paaren sich auch die Hasen, einige Vögel wandern wieder ein nach ihrem Winteraufenthalt in der Wärme und manche Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf.

Die Tage werden länger, die Freude steigt, und mit ihr wachsen auch Projekte, Ideen und Möglichkeiten. Man muss immer noch auf der Hut sein, aber wir beginnen immer wie mehr zu erkennen, was uns wirklich interessiert, und was hingegen unnötig ist und uns nicht gut tut.

Wer ein Beet hat, weiss es; es ist der Moment in dem das gesamte Jahr geplant werden muss. Was, wann und wo aussähen, um die Ernte des ganzen Jahres zu definieren, welche das Leben der gesamten Familie stark betrifft. Natürlich kann man auch im Laufe des Jahres noch Einiges anpassen, wer aber bereits jetzt einen klaren Plan hat, wird während des Jahres deutlich erfolgreicher sein. 

Das, was seit Milliarden von Jahren für die Pflanzen gilt, gilt auch für uns jüngste Erdgeborenen: auch wir werden vom Wandel der Jahreszeiten, welche das innere und äussere Leben des Planeten beeinflusst, gezeichnet. Unser Kalender wurde nach dem Rhythmus der Erde entworfen und alle Aktivitäten, manche mehr manche weniger, sind ihm unterworfen. Der Einfluss der Jahreszeiten auf unseren Organismus darf nicht unterschätzt werden: die Jahreszeiten beeinflussen unseres Wohlbefinden, die Stimmung, den Stoffwechsel und die Ernährung, oder zumindest sollten sie das. Es liegt an uns, ob wir das respektieren und unserem Körper das geben, was er braucht, oder eben nicht. Deswegen ist es sehr wichtig und nützlich den Spuren unserer Ahnen zu folgen und die Jahreszeiten so gut wie möglich zu ehren und respektieren.

Während der Fastenzeit ist es, auch für nicht Christliche, ein Moment der Entgiftung. Viele von uns sind noch immer am Eliminieren von Schlacken, sowohl materielle als auch emotionale, und am Wiederaufbauen, was uns die kommende Saison jünger und fitter antreten lässt. 

Fahren wir also fort mit dem täglichen Entgiftungstee, falls wir noch nicht vegan essen, versuchen wir wenigstens in dieser Zeit die tierischen Produkte so gut wie möglich zu vermeiden, aber auch industrielle Produkte und Gifte wie Alkohol, Nikotin, raffinierter Zucker, Zusatzstoffe usw. um dem Körper Körper zu helfen, sich zu entgiften und verjüngern. Zu diesem Zweck ist es auch ratsam grosse Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen der Pflanzen zu sich zu nehmen: im Winter sind die Nährstoffe knapp und oft kommt es zu Mängeln, welche im jetztigen Moment kompensiert werden können, zum Beispiel mit frischen Früchten und Gemüse, Säfte, Smoothies, Salate, Algen und Nahrungsergänzungsmitteln wie Weizenkeime, schwarze Melasse, Spirulina, Pollen oder auch natürliche multivitaminische Präparate. Jede/r von uns kennt sich selber und weiss, was er/sie braucht. Das wichtige ist, dies auch zu tun.

Das Prinzip lautet: zuerst entgiften, dann beleben und stärken. Wer früh mit Inbolc's Entgiftungskuren begonnen hat, kann sich jetzt die Freude machen, allles aufzunehmen, die Energie in jedem schönen Moment, die frische Luft, die warme Sonne, die ersten Ernten des Beets und andere gesunde Nahrungsmittel. 

Auch im Tierreich ist dies der Moment, in welchem die Jungen zur Welt kommen. Deswegen sind der Hase und das Ei die Symbole von Ostern: beides sind Tiere, welche sich in diesem Moment grossartig fortpflanzen. Was auch typisch für den ganzen März ist, ist der frühlingshafte Vogelgesang, welcher das tiefste Innere unserer Seele berührt, und uns an alle vergangenen Frühlinge erinnert, welche wir in unserem Leben sehen durften, und vielleicht sogar noch frühere, welche in unserem kollektiven, archetypischen Gedächtnis gespeichert sind.

Heutzutage spüren wir es nicht so sehr, aber der Winter ist für alle Lebewesen eine harte Probe, welche nicht jeder besteht. Wenn die Schneestürme und der eiserne Wind oder der nicht endende Regen über uns her fallen, beugen sich die Pflanzen und die Tiere ziehen den Kopf ein so weit es geht, jetzt handelt es sich um Leben oder Tod. Wenn sich aber im März die Wolken verziehen und Platz für die Sonne und die lauwarmen Tage schaffen, explodiert die Freude bei allen Lebewesen. Nicht nur die Freude, dass man nicht mehr frieren muss, sondern auch die Freude, überlebt zu haben. Es scheint wirklich, als würden die Vögel singen: Wir sind noch immer hier! Und die Tiere auf den Feldern rennen fröhlich umher, fast ungläubig, dass sie einen weiteren Frühling geniessen können, und das mit all ihren Extremitäten, welche sie im Frost zu verlieren riskiert haben. Was für eine Erleichterung, was für eine Freude! Das ist die Qualität der Frühlingstagundnachtgleiche, von Ostara.   Con grande felicità in aspettativa della stagione a venire, tutto esce dal protettivo grembo di Madre Terra per iniziare una nuova avventura, e la terra nuovamente si colora di mille colori e mille forme, mille odori e mille suoni come per festeggiare la sua immensa varietà. Ecco come dal bianco candido e quasi monocromo di Imbolc esplode la mannificenza, che può manifestarsi in tutta la sua bellezza proprio solo perchè prima c'è stata la purificazione e la riduzione all'essenziale caratteristica di Imbolc: Questo è il lento respiro della Terra, che si riconduce in scala maggiore al respiro dell'Universo, che si espande e ricomprime. Tutto è ciclico e tutto ha bisogno della sua controparte per esistere.

Anche per l'essere umano adesso è il momento di iniziare a manifestarsi, ad esprimersi, aprirsi, iniziare a coltivare materialmente i propri interessi. Quello che una volta era il lavoro nei campi e che iniziava in questo periodo con la semina adesso può essere visto in senso lato e rappresentare la semina dei propri obiettivi: mettere un annuncio per vendere qualcosa, stampare del materiale pubblicitario per la propria ditta, iniziare a fare uno sport, cambiare la propria alimentazione, smettere di fumare, iscriversi a dei corsi, prenotare le vacanze, insomma mettere in atto tutto ciò di cui finora si parlava solo, realizzare i propri progetti, tra i quali potrebbe esserci anche il giardino o il balcone, ed eccoci riportati alla semina in senso vero e proprio.

Questo è il momento in cui, chi vive naturalmente, si sente pieno di energie, e fa bene ad usarle. Quando avevo l'orto (la maggior parte della mia vita) ogni anno in marzo zappavo a mano tutte le corsie indurite dall'inverno, poi le tiravo bene con il rastrello e seminavo. Ripensandoci poi in estate mi sembrava ogni volta impossibile essere riuscita a fare un lavoro tanto pesante, a volte anche nel giro di poco tempo, e non sarei piu' stata in grado di farlo in nessun altro periodo dell'anno. Questo perchè la Natura sa bene quando darci l'energia giusta per fare le cose giuste. Chi in questo periodo si sente ancora stanco e svogliato, evidentemente non si è depurato a sufficienza, non ha ripulito i propri canali e quindi l'energia fa fatica a passare. Consiglio di fare una bella cura a base di frutta e verdura fresca, tanta acqua pura, aria e sole a volontà, con tante passeggiate per attivare la circolazione e tutti i processi vitali.

LE PULIZIE DI PRIMAVERA

Non è un caso che le sia usanza pulire a fondo la casa proprio in questo periodo, perchè il mondo esterno rispecchia sempre quello interno e viceversa. Per una vera depurazione di anima corpo e mente bisogna includere anche il luogo dove si vive.

Le pulizie di primavera sono importanti anche per eliminare tutti i batteri e microorganismi patogeni rimasti dall'inverno, acari, muffe, scheletri di insetti eccetera e resti di cibo che attirerebbero le formiche e i topi in estate.

Inoltre l'eliminazione della polvere fa respirare meglio a pieni polmoni e quindi aumenta il benessere generale.

Il momento migliore per fare le pulizie in grande è prima della celebrazione dell'equinozio, almeno una settimana prima, in modo da avere successivamente tempo per sè. Le pulizie di primavera iniziano con l'apertura delle finestre per fare entrare piu' aria possibile, in modo che questa bella primavera faccia fiorire anche il nostro arredamento, continua nello sbattere il piu fuori possibile (in giardino, in cortile...) tutti i cuscini e i tappeti, tirare giu le tende e lavarle in lavatrice, tirare in avanti i mobili e pulire dietro, sotto e sopra. Alla fine se si vuole si può anche pulire le finestre perchè entri meglio il sole e spolverare tutte le superfici. 

LA DEA OSTARA E PASQUA

 

Ostara, anche chiamata Eostre, è una Dea germanica che simboleggia la fine della lotta contro le avversità dell'inverno e porta calore, crescita, luce e rinascita. Il suo animale sacro è la lepre e il simbolo è l'uovo. Il suo nome originariamente significa "Aurora", infatti è la dea dell'aurora, proiettata nel ciclo dell'anno l'aurora è proprio all'inizio della primavera. 

Ostara ha dato il nome alla festa della Pasqua in Germania e in Inghilterra: Ostern, Eastern, e pare anche che abbia dato il nome ad Aprile, che in germanico si chiamava ôstarmânôt. La Pasqua infatti è originariamente una festa pagana, la quale, come tante altre, è stata inglobata dalla Chiesa cristiana, che ha anche cercato di distruggere tutte le testimonianze precedenti. Per questo ne sono rimaste poche e non si sa molto su Ostara, che comunque era una Dea venerata esclulsivamente per la celebrazione dell'equinozio estivo. Alcuni antichi autori di testi la nominano e si trovano alcune sculture i suo onore. Comunque si sa che Ostara era una Dea già onorata da molto tempo durante la festa dell'equinozio, il suo nome deriva dalla direzione Est, da dove viene appunto il sole che in questi giorni ci regala il suo splendore e il suo calore. Ostara è la Dea dell'alba, ma anche della fecondità e della rinascita, vista come la rinascita degli animali e delle piante in primavera.

Questa Dea, la Dea della primavera, aveva tanti nomi nel passato. Adesso viene prevalentemente usato Ostara perchè è colei che ha dato il nome alla Pasqua, ma altri suoi nomi sono Beda, Bertha, Gerda eccetera. Indipendentemente dal nome, in questo periodo si festeggia la Dea della primavera.

Analogamente, anche nella cultura babilonese si festeggiava la primavera, con le uova colorate, il pane e anche i 40 giorni di quaresima in cui non si mangiavano cibi animali. Questa festa in onore della Dea babilonese e assira Astarthe, originariamente Ištar è poi stata portata avanti anche in Israele dagli ebrei, che ancora oggi festeggiano il Passover in cui si mangia agnello e pane azzimo, e dagli antichi Egizi. Il principio è sempre lo stesso: la festa della gioia dopo la sofferenza e le privazioni, che è il ritorno della primavera dopo il duro inverno, in onore della Dea Madre, cioè la Terra.

Con l'avvento del Cristianesimo, la Pasqua è diventata una festa cristiana, appoggiandosi a tutte queste feste già esistenti, ma ha mantenuto il suo carattere di rinascita, solo piu' astratto e separato dalla Natura come è tipico del Cristianesimo, attribuendo a Cristo tutta la faccenda. E' ora nostro compito armonizzare le due parti e riporre piu' attenzione a tutto ciò che succede intorno a noi, oltre che dentro di noi, visto che l'uno influenza notevolmente l'altro.

Qualcuno potrà pensare che la Pasqua quest'anno è un mese intero dopo l'equinozio e che non è la stessa cosa. In effetti la Pasqua cristiana è molto tardiva, però di nuovo, non stiamo celebrando una data, stiamo celebrando un periodo dell'anno, l'importante è vivere tutto il periodo con lo spirito giusto, poi ognuno scelga per sè il giorno o i giorno in cui preferisce svolgere il rituale ricorrente, l'importante è che sia ogni anno un giorno vicino. Tanto, come abbiamo visto, tutti gli elementi della Festa della Pasqua sono pagani, l'unica cosa non pagana è la celebrazione della Messa di Pasqua in Chiesa.In ogni caso, la Pasqua è semplicemente la luna piena dopo l'equinozio, quindi corrisponde totalmente con la nostra festa.

Chi festeggia attorno al 20 marzo, avrà una celebrazione piu' vicina alle origini, piu' pura e umile e potrà osservare la Natura che lentamente esce dal giaciglio invernale, chi sceglie il periodo di Pasqua invece enfatizzerà di piu' il lato della festa dopo le privazioni, il momento in cui il periodo del digiuno e dell'astinenza è decisamente finito e si festeggia con gioia tutta la vita, cosa che si fa appunto con la luna piena. Questo, nella tradizione pagana è un pò piu' verso il significato di Beltaine, che non è molto distante dalla Pasqua tardiva. Non c'è nulla di male nel festeggiare sia l'equinozio che la Pasqua, anzi piu' si celebrano le ricorrenze dell'anno, meglio è!

Le uova di pasqua

Simbolo della pasqua è ovunque l'uovo colorato, da sempre, da molto prima che esistesse la Pasqua sia cristiana che pagana, le uova erano simbolo della primavera, semplicemente perchè in questa stagione le gallina fanno tante uova, e quindi gli agricoltori già parecchi millenni fa erano sommersi da uova, che per conservare meglio cucinavano, e perchè non si confondessero con le uova crude, le coloravano con colori naturali come bucce di cipolla. Originariamente le uova pasquali infatti erano solo rosse, non di tutti i colori.

 

La ricerca delle uova

A Pasqua, nei paesi di lingua tedesca, ancora tutte le famiglie con bambini organizzano la ricerca alle uova, un gioco tradizionale che si ripete sempre e solo a Pasqua. I genitori nascondono diverse uova colorate in giardino e i bambini le cercano: quelle che trovano possono tenerle. Spesso oggi le uova sono di cioccolato, ma alcuni lo fanno ancora con le tradizionali uova sode colorate.

Le origini di questo gioco sono le seguenti: nella Pasqua pagana, cioè il giorno del festeggiamento dell'equinozio, si usava regalare uova sode colorate. Quando la chiesa impose la sua festa al posto della festa pagana, vietò l'usanza pagana di regalare le uova, e il popolo continuò a regalarle, ma nascondendole.

RITUALE PER L'EQUINOZIO

Gli equinozi come i solstizi sono feste minori secondo la cultura celtica, quindi non è necessario fare alcun rituale se non si sente il bisogno, molto piu' importante è vivere secondo Natura per tutto il periodo. Chi tuttavia sentisse la necessità di effettuare dei gesti rituali per ricongiungersi meglio con lo Spirito di Madre Natura, ne trarrà sicuramente un grande beneficio. I rituali fatti bene toccano la nostra anima nel profondo e la sintonizzano con la Madre, con la Grande Dea o qualsiasi altra divinità si voglia onorare, e quindi con tutto il resto del creato, compresi i nostri simili. Dopo un rituale ci si sente solitamente piu' stabili e sicuri, tranquilli e positivi.

Per un buon rituale di equinozio bisogna invitare un gruppetto di amiche, amici, parenti eccetera, perchè il senso adesso è proprio quello di aprirsi e socializzare. E' anche molto bello coinvolgere i bambini nel rituale dell'equinozio, che rispecchia tantissimo il loro temperamento. I bambini approfittano tantissimo di questi momenti e crescono in modo molto piu consapevole e legato alla Natura, ma anche alla propria vita interiore e innata saggezza.

Quando

Il momento giusto per celebrare l'equinozio è il mattino, anche a metà mattino, quando il sole è forte e non solo ci illumina, ma anche ci scalda. E' importante andare in un posto naturale quale prato, bosco o almeno un campo o un giardino, per osservare tutte le meraviglie della Natura: le pianticelle che spuntano, i sassi che brillano al sole, il ruscello pieno di neve sciolta, il canto degli uccelli e l'aria fresca e profumata, intiepidita dal sole brillante che fa splendere tutti i colori.

​​Doni per Madre Terra

Al rituale tutte/i (anche i bambini!) dovranno portare qualcosa che simboleggi la primavera, ad esempio dei fiori gialli o altri doni della natura, eventualmente un oggetto simbolico fatto da sè, e del cibo come ad esempio verdura di stagione, uova colorate e pane. Il pane ha sempre avuto un significato importantissimo durante i rituali di religione Naturale, vedi sotto "il pane rituale". Tutto ciò che si porta è inteso come dono da condividere, sia con le altre persone che con la Terra stessa.

Celebrazione del rituale

1) Si può iniziare il rituale con una meditazione depurativa per liberarsi dalle scorie emotive e dai pensieri quotidiani, l'ideale in questo periodo è un esercizio di respirazione profonda, per aprirsi all'aria, elemento dominante di adesso. La respirazione è anche un buon metodo di purificazione, facilmente visualizzabile (vedi il foglio informativo: "respirazione depurativa" dove c'è anche una bella visualizzazione, perfetta per i rituali). 

2) Dopodiche si forma un cerchio mano per mano e ci si connette con le altre persone.

3) Se il rituale ha lo scopo di essere religioso, in questo momento si possono invocare le proprie divinità, altrimenti è sufficiente prendere consapevolezza del momento e dell'ambiente, se possibile connettendosi con la Terra, il cielo e i 4 Elementi nelle rispettive direzioni cardinali.

4) poi una bella cosa da fare in linea con la primavera è quella di danzare e cantare tutte assieme in cerchio canzoni allegre e primaverili. Vanno benissimo anche le canzonette per i bambini o il girotondo, perchè la primavera ha proprio questo carattere. Nel caso nessuno conosca canzoni e danze adatte o siano tutti troppo timidi, si possono fare anche giochi o altre attività allegre. L'importante è che si instauri un clima di allegria, gioia, apertura e leggerezza che porti a socializzare e a connettersi profondamente. 

5) Dopo aver cantato e ballato, o fatto qualsiasi altra cosa vi piaccia fare, è il momento di pranzare assieme, condividendo il cibo portato, donandone una piccola parte al bosco o al campo dove siete e ringraziando profondamente la Terra per tutti i doni che ci fa e perchè ci ospita sulla sua meravigliosa superficie. 

6) Il rituale è open end, dopo aver ringraziato esaustivamente tutto e tutti si può fare ciò che si vuole (ad esempio una passeggiata in compagnia, oppure prendere il sole in giardino...)

TEMA DELL'EQUINOZIO

Il tema portante è la semina, in tutti i sensi, intesa come messa in atto dei propri progetti, come materializzazione delle idee. E' il momento di iniziare cose. La qualità della semina in questo periodo determinerà il successo di tutto il resto dell'anno.

ELEMENTO DELL'EQUINOZIO: ARIA, ancora come ad Imbolc, ma stavolta in senso piu' tangibile, piu' materiale: ora si sente il vento del nuovo inizio.

Con l'arrivo del caldo apriamo le finestre perchè l'aria ripulisca le nostre stanze e per respirare meglio, ed essa entra molto piu rapidamente e facilmente che in estate, perchè in primavera solitamente c'è sempre un pò di vento. Quando usciamo, la Terra si sta risvegliando ma non è ancora molto presente, il sole scalda ma sempre meno che in estate, è l'aria che davvero ci stupisce e ci riempie di gioia, dandoci proprio quella sensazione di primavera. Dopo un inverno passato principalmente rinchiusi nelle stanze, respiriamo nuovamente aria pura e fresca, anche spesso profumata di fiori appena sbocciati, e questo ci fa sentire davvero bene, ci collega al resto del mondo, agli uccelli, alle piante, tutti respiriamo la stessa aria, che in questa stagione ha una magnifica qualità.

Vale la pena uscire nei campi o nei boschi e respirare consapevolmente, per rendersi conto di quanto sia importante questo elemento anche per la nostra vita. L'aria non è sempre uguale, è molto diversa e tali sono anche le reazioni che ha il nostro corpo quando la respira. Ancora non ci sono molti studi in merito, perchè altre cose sono per la scienza della medicina piu' urgenti, come lo studio dell'effetto che hanno gli alimenti sul nostro organismo e la causa delle malattie, però l'aria è da non sottovalutare. Gli antichi Indiani e Cinesi sapevano del suo effetto benefico, nella loro medicina esiste il concetto di Prana rispettivamente Qi, che è un'energia della quale noi all'Ovest raramente parliamo, ma è proprio l'energia che ci trasmette l'aria. Non è solo ossigeno, c'è di piu'. Alcuni studiosi del nutrimento di luce (il digiuno senza nemmeno bere) sostengono che il nostro organismo è in grado di generare nutrimento anche direttamente dall'aria. Io non ho ancora approfondito questo argomento, ma sento che c'è qualcosa oltre a quello che viene insegnato agli studenti di medicina. 

 

TISANE ADATTE: Tisana per il digiuno, tisana depurativa, Vento di Primavera, Brise de Provence, tisana rilassante

LINKS UTILI: Digiuno, Ricostituenti, Alimentazione vegana

IL PANE RITUALE

Da quando l'umanità coltiva i cereali, cioè dall'inizio del Neolitico (8000 a.C.) , fa anche il pane, e da quando fa il pane, lo usa ad ogni celebrazione, perchè il pane è da sempre il cibo per eccellenza. Il pane è simbolo di vitalità e di salute ed è intriso di sacralità: già all'inizio della semina del grano si sono sempre pregati gli Dei di concedere una buona raccolta, durante la raccolta si faceva un pane con il primo grano che si consacrava agli Dei per ringraziarli, anche durante la panificazione un tempo le massaie pregavano e facevano segni rituali perchè il pane venisse bene, si prega prima di mangiare e ancora oggi si prega il buon Dio Padre di concederci il nostro pane quotidiano.

Molti pani rituali sono oggi diventati dolci, come la focaccia di Pasqua, gli omini di S. Claus e il dolce dei Re Magi.

Il pane purtroppo oggi spesso è diventato un alimento di scarsissima qualità, prodotto industrialmente con farine di bassissimo livello e additivi, però vorrei che almeno per oggi voi dimenticaste questa brutta cosa e pensaste al pane originario, il pane fonte di vita, fatto con grano intero fresco macinato a mano, impastato a mano e cotto nel forno a legna. Questo pane che tutti attendevano con grande fame e che, probabilmente mangiato ancora caldo, assieme alla verdura dell'orto, saziava così meravigliosamente le grandi famiglie di agricoltori già migliaia di anni fa. Dopo un milione di anni in cui l'umanità si nutriva di ciò che incontrava nel suo cammino, il fatto di aver scoperto il modo di creare un cibo così buono, così nutriente e sano doveva sembrargli davvero un regalo degli Dei.

Per questo lo onoravano e il suo uso rituale in tempi antichi ma anche in tempi relativamente moderni è largamente documentato.

Mantenere vive le tradizioni dei nostri antenati ci aiuta a connetterci con loro e tutta la loro arcaica saggezza, ma anche a riacquistare la connessione con il nostro essere, con la nostra vita presente, e darle piu' valore. E' un modo per portare della sacralità e della consapevolezza nelle nostre vite spente e spiritualmente aride.

Questo vale non solo per l'equinozio primaverile, ma per tutte le celebrazioni.

Come fare un pane degno di una celebrazione?

-Il pane rituale è fatto da farine di alta qualità, possibilmente integrali e contenenti anche il germe di grano, la fonte di vita. La cosa migliore è comperare una piccola macina, anche manuale, oppure comperare la farina da un contadino e non quella industriale. Spesso oggi il pane di pasqua è leggero e dolce, piu' come una focaccia, o in Italia si usa la colomba di Pasqua, anch'essa con profondo significato simbolico che è quello della pace. L'importante è che sia di buona qualità, nulla vieta di farlo con il latte, e dolcificarlo in qualche modo e aggiungere ingredienti sani e stagionali come mandorle e frutta secca.

-Il pane originario non era fatto con il lievito ma con la pasta madre. In ogni caso consiglio di fare il pane sempre con la pasta madre perchè è molto piu' salutare e anche piu' buono. Io vendo anche la pasta madre nel mio shop, l'unico problema è che non si può spedire, la posso solo portare di persona al mercato di Bellinzona.

-Il momento in cui si fa il pane è sacro e quindi deve essere privo di stress, sentimenti negativi e tutto ciò che può portare negatività nel prodotto.

-Il momento in cui si fa la forma del pane è ancora piu' importante: è un atto estremamente creativo, in cui la donna esercita uno dei suoi piu' importanti ruoli, quello della nutrice che fornisce cibo a tutta la famiglia, e con esso trasmette anche contenuti immateriali, che si manifestano tra le altre cose nell'aspetto del cibo, ad esempio nella forma del pane.

Dai tempi dei tempi la forma del pane rituale rispecchia il simbolo della festa: molto frequenti sono le rappresentazioni del sole nel pane tondo, ad esempio con un cerchio al centro o con i raggi, ma anche la ghirlanda come simbolo del cerchio eterno della vita si trova spessissimo, anche perchè facile da fare e di bell'aspetto. Alcune volte il pane prende forme molto particolari ed esplicite, come quella di un omino, oppure vengono aggiunti sopra al pane elementi rituali come croci o altro.

A pasqua la forma tradizionale è quella di una ghirlanda, oppure anche di un pane tondo con la ghirlanda intorno e le uova (di pane o anche vere) al centro. Anche la treccia si vede molto spesso a Pasqua, che però è una semplificazione della ghirlanda ma ha perso il suo significato originario che è quello di rappresentare la rinascita nell' eterno ciclo delle stagioni.

La colomba di Pasqua si usa solo in Italia ed è una variazione dolce e tardiva del pane rituale, che in realtà fu inventata solo nel secolo scorso dall'industria alimentare per avere qualcosa di simile al panettone da vendere a Pasqua. Ciononostante, la colomba si basa su di un messaggio cristiano di pace e ha il suo senso di esistere, se fatta in casa con amore e cura.

-Prima di mangiarlo il pane va benedetto, e il primo pezzo va donato alla Natura.

Se ti servono ricette per fare il pane, guarda il mio blog.

Greenspirit Naturheilkunde

Silvia Vianello, Naturärztin, an der Akademie für Naturheilkunde (ANHK) 2011 diplomiert

Krankenkassenanerkannt (mit Zusatzversicherung für Komplementärmedizin)

Praxisadresse:

Via al Ticino 15, 6514 Sementina TI

mail: silvia.vianello@gmx.net

 

Tel. 076 6967849

Greenspirit, Earth Spirit Events KLG 

aktualisiert Juni 2020

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